Besonderes

Achtsamkeit gegenüber den Geschenken der Natur

Wir sind Teil der wunderbaren Natur und spüren dies jeden Tag im Garten Eder bei der Aussaat, der Pflege und der Ernte der Heilkräuter, die unsere Seifen zur Besonderheit machen.

Unser Leitgedanke – höchste Qualität bei größter Rücksichtnahme auf die Natur – leitet uns im gesamten Prozess vom Einkauf der Rohstoffe bis zur Übergabe der fertigen Seifenkreation an Sie.

Alle unsere verwendeten Pflanzenöle und –fette werden kontrolliert biologisch angebaut und weiterverarbeitet. Dies wird durch das jeweilige Charge-Zertifikat dokumentiert und von uns kontrolliert.

Den Duft erhalten unsere Seifen ausschließlich durch Kräuterauszüge und ätherische Öle – wenn erhältlich auch diese in Bio-Qualität.

Tonerden, Kräuter und Blüten unterschiedlicher Färbung bringen Farbe ins Seifenspiel.

Im Laufe eines Jahreskreises stellen wir Ihnen hier besondere Pflanzenöle vor, die wir in unseren Rezepturen verwenden.

Olivenöl – olea europaea

Der Ölbaum zählt zu den Ölbaumgewächsen (Oleaceae); das Öl der Früchte hat aufgrund des hohen Gehalts an einfach ungesättigter  Ölsäure (ca. 75 %)  und Vitamin E  in der Hautpflege eine sehr alte Tradition.

In den Mittelmeerländern stellt Olivenöl die Hauptfettquelle dar und scheint mitverantwortlich zu sein, dass Herz-Kreislauf-Erkrankungen in diesen Regionen bedeutend seltener sind als bei uns.

Ausschlaggebend ist, dass ein qualitativ hochwertiges Olivenöl verwendet wird – sowohl für die innere als auch für die äußere Anwendung. Die Qualitätsrichtlinien wurden in den 1980er Jahren von der EU erstellt:

Erste Kaltpressung (1. Kaltextraktion): Mechanische Pressung bis zu 27 °C.

Natives Olivenöl extra: Einwandfreier Geschmack, hohe Qualität, höchstens 1 % freie Fettsäuren.

Natives Olivenöl: Einwandfreier Geschmack, höchstens 2 % freie Fettsäuren.

Olivenöl: Mischung aus raffinierten und nativen Pflanzenölen, wobei die jeweiligen Anteile nicht festgeschrieben sind.

Oliventresteröl: Durch chemische Behandlung und Raffination aus Pressrückständen produziert.

Trotz dieser Richtlinien ist es ratsam, sich über Herkunft und Herstellung zu informieren und im Fachgeschäft zu kaufen. Je mehr Informationen über Anbaugebiet, ProduzentInnen, Abfüllbetriebe, etc. auf der Flasche angeführt sind, desto transparenter nachvollziehbar sind die Wege des Olivenöls und in der Folge oft desto besser die Qualität.

Für die Haut wirkt Olivenöl pflegend und regenerierend. Es ist gut geeignet für trockene, schlecht durchblutete, rissige und schuppende Haut – nicht jedoch bei Neurodermitis. Wunderbar auch zur Nagel- und Haarpflege.

Olivenöl wird äußerlich bei schmerzenden Gelenken angewendet; ein Johannskrautmazerat (Auszug von Johanniskraut in Olivenöl) löst wunderbar Muskelverhärtungen, Entzündungen und Schmerzen.

Quelle: Von Braunschweig, Ruth: Pflanzenöle. Qualität, Anwendung und Wirkung. 2. Auflage 2008. Stadelmann-Verlag, Wiggensbach.